Glossar N - S
Pessach Am Pessachfest wird an den jüdischen Exodus erinnert, den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Die Feierlichkeiten beginnen am Abend des ersten Frühlingsvollmondes (im jüdischen Kalender der Abend des 14. Nissan) und dauern in Israel sieben, in der Diaspora acht Tage. Pogrom Das russische Wort bezeichnet einen antisemitischen Übergriff, eine gewalttätige Ausschreitung gegen die jüdische Bevölkerung. Rabbi/Rabbiner /in Zu Deutsch: "mein Lehrer" oder „mein Meister“. Ist ein Tora Gelehrter. Der Rabbiner steht an der Spitze einer Gemeinde. Er / Sie hat eine beratende, seelsorgerliche und unterweisende Funktion. Die Rabbiner Tätigkeit lässt sich nicht ohne weiteres mit einem christlichen Geistlichen vergleichen. Seit dem 19. Jhd. gehört eine universitäre Bildung zur Rabbiner Ausbildung hinzu. Er / Sie wird von der jüdischen Gemeinde angestellt und bezahlt. Sabbat / Schabbat Wöchentlicher Feier- und Ruhetag der Juden, der von Freitagabend - bis Samstagabend dauert. Die neue Woche beginnt am Sonntag. Gott hat an sechs Tagen die Welt erschaffen, so lautet es im ersten Buch Moses (Genesis). Nachdem sein Werk vollendet war, hat Gott sich am siebten Tag ausgeruht. Viele Tätigkeiten, wie kochen, putzen, arbeiten etc. sind an diesem Tag verboten. Seder-Teller Kultteller für das Pessachfest. Pessach-wird im Frühjahr gefeiert und gedenkt der Befreiung der Israelit*innen aus der ägyptischen Sklaverei. Am Sederabend hat jede symbolische Speise einen festen Platz auf einem Seder-Teller (z.B. Bitterkräuter wie Petersilie, symbolisieren die bitteren Zeiten) und ist Anlass für lebhaftes Vorlesen aus der Pessach Haggada. Sepharad / Sephardim Bezeichnung für die aus Spanien und Portugal stammenden Juden und ihre Nachkommen. Die Sephardim haben wie die Aschkenasim einen eigenen Ritus und bilden selbstständige Gemeinden. Shoah Die hebräische Bezeichnung für den Holocaust, den millionenfachen Mord an den Juden im Nationalsozialismus. Synagoge Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt eigentlich Treffpunkt. Die Synagoge ist nicht mit einer Kirche vergleichbar. Sie ist ein Haus des Lernens und der Versammlung für die Gemeinde. Jiddisch: Shul. Bestimmte Bauvorschriften für eine Synagoge gibt es nicht, sie bestehen meistens aus drei Teilen: einem Hauptraum mit Betbänken, einem Kanzelraum für die Tora Lesungen und einem „heiligen“ Raum , wo die Tora Rollen und Kultgegenstände aufbewahrt werden. Sukkot Sukkot ist das jüdische Laubhüttenfest, mit dem die Juden der 40-jährigen Wanderung durch die Wüste gedenken, die sich dem Auszug der Israeliten aus Ägypten anschloss. Sukkot findet fünf Tage nach dem Versöhnungstag Jom Kippur im jüdischen Monat Tischri (September/Oktober) statt.
„Bruchlinien“-
Ein jüdisch-christliches Kunstwerk      in der Ev. Kirche / ehem. Synagoge Flieden     -
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Am Pessachfest wird an den jüdischen Exodus erinnert, den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Die Feierlichkeiten beginnen am Abend des ersten Frühlingsvollmondes (im jüdischen Kalender der Abend des 14. Nissan) und dauern in Israel sieben, in der Diaspora acht Tage. Das russische Wort bezeichnet einen antisemitischen Übergriff, eine gewalttätige Ausschreitung gegen die Zu Deutsch: "mein Lehrer" oder „mein Meister“. Ist ein Tora Gelehrter. Der Rabbiner steht an der Spitze einer Gemeinde. Er / Sie hat eine beratende, seelsorgerliche und unterweisende Funktion. Die Rabbiner Tätigkeit lässt sich nicht ohne weiteres mit einem christlichen Geistlichen vergleichen. Seit dem 19. Jhd. gehört eine universitäre Bildung zur Rabbiner Ausbildung hinzu. Er / Sie wird von der jüdischen Gemeinde angestellt und Wöchentlicher Feier- und Ruhetag der Juden, der von Freitagabend - bis Samstagabend dauert. Die neue Woche beginnt am Sonntag. Gott hat an sechs Tagen die Welt erschaffen, so lautet es im ersten Buch Moses (Genesis). Nachdem sein Werk vollendet war, hat Gott sich am siebten Tag ausgeruht. Viele Tätigkeiten, wie kochen, putzen, arbeiten etc. sind an diesem Tag verboten. Kultteller für das Pessachfest. Pessach-wird im Frühjahr gefeiert und gedenkt der Befreiung der Israelit*innen aus der ägyptischen Sklaverei. Am Sederabend hat jede symbolische Speise einen festen Platz auf einem Seder-Teller (z.B. Bitterkräuter wie Petersilie, symbolisieren die bitteren Zeiten) und ist Anlass für lebhaftes Vorlesen aus der Pessach Haggada. Bezeichnung für die aus Spanien und Portugal stammenden Juden und ihre Nachkommen. Die Sephardim haben wie die Aschkenasim einen eigenen Ritus und bilden selbstständige Gemeinden. Die hebräische Bezeichnung für den Holocaust, den millionenfachen Mord an den Juden im Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt eigentlich Treffpunkt. Die Synagoge ist nicht mit einer Kirche vergleichbar. Sie ist ein Haus des Lernens und der Versammlung für die Gemeinde. Jiddisch: Shul. Bestimmte Bauvorschriften für eine Synagoge gibt es nicht, sie bestehen meistens aus drei Teilen: einem Hauptraum mit Betbänken, einem Kanzelraum für die Tora Lesungen und einem „heiligen“ Raum , wo die Tora Rollen und Kultgegenstände aufbewahrt werden. Sukkot ist das jüdische Laubhüttenfest, mit dem die Juden der 40-jährigen Wanderung durch die Wüste gedenken, die sich dem Auszug der Israeliten aus Ägypten anschloss. Sukkot findet fünf Tage nach dem Versöhnungstag Jom Kippur im jüdischen Monat Tischri (September/Oktober) statt.
„Bruchlinien“-
Ein jüdisch-christliches Kunstwerk      in der Ev. Kirche / ehem. Synagoge Flieden     -
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