Glossar E - K
Halacha Heißt die Sammlung der jüdischen Religionsgesetze. Sie beinhaltet alle Ver- und Gebote. In der Halacha sind die religiösen Pflichten schriftlich festgehalten sowie alle Aspekte des jüdischen Lebens genau geregelt. Hebräisch wird von rechts nach links geschrieben und gelesen. Das Alphabet besteht aus 22 Konsonanten. Vokale werden nicht mitgeschrieben. Die fehlenden Vokalzeichen werden durch ein System von Punkten und Strichen gelöst, die unter die Konsonanten gesetzt werden. Kabbala Eine mystische jüdische Geistesströmung, die ab dem 12. Jahrhundert in der Provence, in Spanien und später auch in Israel auftritt. Das Übersinnliche , wie etwa Wundererzählungen sowie Ideen über Sinn und Form von Buchstaben und Zahlen, spielen eine große Rolle. Literatur / Gershom Sholem / z.B. Zur Kabbala und ihrer Symbolik Kaddisch Das Totengebet und die Heiligung des göttlichen Namens. Als Zeichen der Trauer reißen die Trauernden während der Andacht sich die Kleider ein – es geht ein Riss durch das Leben. Zum Schluss der Beerdigungszeremonie spricht der Erstgeborene oder ein naher Verwandter das Kaddisch (Heiligung), das Gebet der Trauernden, eine Lobeshymne auf Gott und eines der wichtigsten Gebete im Judentum. Für die Trauernden beginnt danach die Trauerwoche, das Schiwa sitzen. Heutzutage sprechen Männer wie Frauen das Kaddisch. Kibbuz (Plural: Kibuzzim) Genossenschaftliche Siedlung. Der Kibbuz ist eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Diese entwickelten sich um 1908 im Rahmen der jüdischen Einwanderung nach Palästina. Die Bewohner arbeiten entsprechend ihren Fähigkeiten. Man erhält kein Gehalt und ist Selbstversorger. Die Bildung und Kindererziehung erfolgt kollektiv. Im modernen Israel gibt es nur noch wenige Kibbuzim. Kiddusch Der heilige Segen, der am Sabbat und an jüdischen Feiertagen über Wein und Brot gesprochen wird. Kippa Kopfbedeckung des Mannes, die beim Gebet, rituellen Handlungen oder in der Synagoge aufgesetzt wird, aber auch im Alltag. Sie ist ein kleines Häkel - oder Stoffkäppchen. Je nach Gemeinde sind die die Formen der Kippa sehr verschieden. Koscher / Kaschrut „Koscher“ kommt aus dem Jiddischen und meint "geeignete oder passende" Speisen, die den jüdischen Speisegesetzen entsprechen. Die Gesetze stammen aus der Tora. Das grundlegende Speisegesetz des Judentums untersagt, neben den unreinen Tieren, die Mischung von Fleisch – bzw. Milchprodukten, um das Gebot: „Du sollst nicht kochen das Böcklein in der Milch seiner Mutter“ einzuhalten.(Exodus 23, 19, 34, 26) Nicht koscher sind alle Kriechtiere, alle Fleisch – und Aasfresser sowie alle Tiere, die keine gespaltenen Hufe habe und nicht wiederkäuen (z.B. Schweine). Alle Küchenutensilien sowie der Abwaschbereich sind streng nach „milchig“ und „fleischig“ getrennt. Siehe: 5. Buch Mose 14,3 – 21Chanukka
„Bruchlinien“-
Ein jüdisch-christliches Kunstwerk      in der Ev. Kirche / ehem. Synagoge Flieden     -
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Heißt die Sammlung der jüdischen Religionsgesetze. Sie beinhaltet alle Ver- und Gebote. In der Halacha sind die religiösen Pflichten schriftlich festgehalten sowie alle Aspekte des jüdischen Lebens genau geregelt. wird von rechts nach links geschrieben und gelesen. Das Alphabet besteht aus 22 Konsonanten. Vokale werden nicht mitgeschrieben. Die fehlenden Vokalzeichen werden durch ein System von Punkten und Strichen gelöst, die unter die Konsonanten gesetzt werden. Eine mystische jüdische Geistesströmung, die ab dem 12. Jahrhundert in der Provence, in Spanien und später auch in Israel auftritt. Das Übersinnliche , wie etwa Wundererzählungen sowie Ideen über Sinn und Form von Buchstaben und Zahlen, spielen eine große Rolle. Literatur / Gershom Sholem / z.B. Zur Kabbala und ihrer Symbolik Das Totengebet und die Heiligung des göttlichen Namens. Als Zeichen der Trauer reißen die Trauernden während der Andacht sich die Kleider ein – es geht ein Riss durch das Leben. Zum Schluss der Beerdigungszeremonie spricht der Erstgeborene oder ein naher Verwandter das Kaddisch (Heiligung), das Gebet der Trauernden, eine Lobeshymne auf Gott und eines der wichtigsten Gebete im Judentum. Für die Trauernden beginnt danach die Trauerwoche, das Schiwa sitzen. Heutzutage sprechen Männer wie Frauen Genossenschaftliche Siedlung. Der Kibbuz ist eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Diese entwickelten sich um 1908 im Rahmen der jüdischen Einwanderung nach Palästina. Die Bewohner arbeiten entsprechend ihren Fähigkeiten. Man erhält kein Gehalt und ist Selbstversorger. Die Bildung und Kindererziehung erfolgt kollektiv. Im modernen Israel gibt es nur noch wenige Kibbuzim. Der heilige Segen, der am Sabbat und an jüdischen Feiertagen über Wein und Brot gesprochen wird. Kopfbedeckung des Mannes, die beim Gebet, rituellen Handlungen oder in der Synagoge aufgesetzt wird, aber auch im Alltag. Sie ist ein kleines Häkel - oder Stoffkäppchen. Je nach Gemeinde sind die die Formen der „Koscher“ kommt aus dem Jiddischen und meint "geeignete oder passende" Speisen, die den jüdischen Speisegesetzen entsprechen. Die Gesetze stammen aus der Tora. Das grundlegende Speisegesetz des Judentums untersagt, neben den unreinen Tieren, die Mischung von Fleisch – bzw. Milchprodukten, um das Gebot: „Du sollst nicht kochen das Böcklein in der Milch seiner Mutter“ einzuhalten.(Exodus 23, 19, 34, 26) Nicht koscher sind alle Kriechtiere, alle Fleisch – und Aasfresser sowie alle Tiere, die keine gespaltenen Hufe habe und nicht wiederkäuen (z.B. Schweine). Alle Küchenutensilien sowie der Abwaschbereich sind streng nach „milchig“ und „fleischig“ getrennt. Siehe: 5. Buch Mose 14,3 – 21Chanukka
„Bruchlinien“-
Ein jüdisch-christliches Kunstwerk      in der Ev. Kirche / ehem. Synagoge Flieden     -
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